Forscherinnentag am Stetten Institut Augsburg

Am diesjährigen Forscherinnentag 2026 wurden 300 Grundschülerinnen in die Realschule/das Gymnasium Stetten eingeladen, um dort selber Experimente in kleinen Gruppen durchzuführen. Auch insgesamt 45 Mädchen der Grundschule Königsbrunn-Süd durften dabei sein. In Kleingruppen führten wir viele spannende Experimente durch und konnten selbst forschen!

In einem ersten Experiment stellten wir „Oobleck“ her – eine Masse aus Speisestärke und Wasser, woraus ein besonderer Schleim entstand. Wenn wir darauf geschlagen haben, war er ganz fest. Wenn wir aber unsere Hand nur leicht daraufgelegt haben, ist sie langsam eingesunken. Diese Masse wurde auf einen Lautsprecher geschüttet und der Lautsprecher dann angemacht. Dabei fing die Oberfläche an zu vibrieren und das Oobleck bildete darauf die seltsamsten Formen und Wellen.

Bei der zweiten Station tunkten wir unsere Finger in blaue Farbe und drückten sie anschließend auf einer kleinen Glasplatte. Unter dem Mikroskop konnten wir unsere Fingerabdrücke ganz genau anschauen. Jeder Fingerabdruck ist einzigartig und besteht aus vielen kleinen Rillen und Wellen.

Also legten wir zuerst das Gummibärchen zusammen mit einem Teelicht auf ein Boot und setzten das Boot in eine Schüssel mit Wasser. Über das Boot wurde nun vorsichtig und ganz gerade ein Gefäß gestülpt und langsam unter Wasser gedrückt. Im Gefäß war das Boot mit der Luft eingeschlossen und so konnte das Gummibärchen unter Wasser sein, ohne dass es nass wurde.

Am Ende gab es noch ein Experiment mit einer Feder, einem Strohhalm und einer Kerze. Unsere Aufgabe war es, die Feder vor die Kerze zu halten und „durch sie hindurch“ die Kerze versuchen auszupusten. Das gelang allerdings nicht, da die Feder aus vielen kleinen ineinander verzahnten Härchen besteht und die Luft nicht hindurch strömen kann. Das ist der Grund, warum Vögel Federn haben – sie sind sehr leicht und lassen trotzdem den Wind nicht hindurch und der Vogel kann fliegen.

Wir durften selbst noch Papierflieger herstellen und testen, wie weit sie fliegen und wie man die Tragflächen verändern kann um einen besseren Effekt zu erzielen.

Der Forscherinnentag hat uns allen gut gefallen! Wir hatten viel Spaß beim Ausprobieren und Experimentieren!