Anti Mobbing Workshop der Klasse 4c

Streitigkeiten und Ärger unter Kindern gibt es immer wieder. Allerdings fällt in letzter Zeit öfter das Wort „mobbing“ in diesem Zusammenhang.
Wir Kinder der Klasse 4c haben uns gemeinsam mit der Sozialpädagogin Sarah Dömling vom Kinderschutzbund Augsburg im Mai einen ganzen Vormittag mit Fragen zum Thema „Mobbing“ beschäftigt.
Da war es schon interessant, zu erfahren, dass „mobbing“ nicht eine Streiterei ist, sondern dass ein Kind dann ganz bewusst über längere Zeit geärgert, gehänselt oder vielleicht sogar geschlagen wird. Und zwar ohne dass es einen Grund dafür gibt! Also haben wir gemerkt, dass wir das Wort „mobbing“ doch oft zu schnell benutzen.
Wir haben uns überlegt, welche Regeln uns in der Klasse wichtig sind und diese noch einmal aufgeschrieben und alle auch unterschrieben! Dabei hat Frau Dömling sehr drauf geachtet, dass jeder nur Ich-Botschaften aussendet:
* Mich stört, dass…
* Ich ärgere mich über…
* Mich würde freuen…
* Ich wünsche mir…
Bald war klar, dass wir unsere Klassenregeln natürlich kennen und wissen. Schwieriger aber ist es schon, diese immer einzuhalten. Wie das besser gelingen kann, darüber haben wir unsere Ideen ausgetauscht.
Am Schluss beschlossen wir, „Regelwächter“ zu werden – jedes Kind für ein anderes: Jeder soll einen bestimmten Partner an die Regeln erinnern, wenn dieser sie nicht beachtet oder vergessen hat. Wir sind gespannt, ob das funktioniert und unsere Regeln in Zukunft besser eingehalten werden.
Damit der Vormittag nicht zu anstrengend wurde, hat Frau Dömling auch Spiele eingebaut.
Wir haben viel über unsere Klasse nachgedacht und es hat außerdem Spaß gemacht! Vielleicht probieren das andere Klassen ja auch mal?

Die Klasse 4c und Martina Wigger

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