Archiv für Archiv 2010/11
Ein “Römer” in der 4.Klasse
„Römer“ zu Besuch in den 4. Klassen
Am ersten Schultag nach den Osterferien besuchte Herr Weber als Römer verkleidet die Klassen 4 b und 4c unserer Grundschule.
Herr Weber gehört zur Gruppe „Pedites Singulares“ aus Dasing im Landkreis Aichach-Friedberg. „Pedites Singulares“, so hießen früher verdiente Fußsoldaten.
Das Staunen war groß, als der „Römer“ unser Klassenzimmer der 4c betrat. Wir Kinder saßen in einem großen U und bestaunten erst mal „unseren Römer“ von Kopf bis Fuß.
Nach einer lateinischen Begrüßung, die wir ebenso auf Latein erwiderten (das hatte uns Frau Kopp-Sesar gelernt und wir begrüßen uns so seit Wochen), erklärte Herr Weber uns die verschiedenen Bestandteile seiner Ausrüstung aus dem 2. Jahrhundert nach Christus. So erfuhren wir, dass er bei jedem Wetter ein Halstuch trägt, weil das Kettenhemd sonst am Hals scheuern würde. Sein Mantel aus gewalkter Wolle hält dem Regen drei Stunden lang stand und Laura durfte ihn anziehen. Normalerweise gehörten zur Römerkluft offene Sandalen ohne Socken. Das war aber nur im Mittelmeerraum praktisch. Doch bei uns war es viel kälter. Und offene Sandalen im Schnee? Das wäre nichts gewesen. Also schauten die Römer, wie sich die einheimischen Kelten vor der Kälte schützten. Die trugen Socken und geschlossene Schuhe. Das fanden die Römer gut und zogen schon bald auch geschlossene Schuhe und Socken an.
Zum Schutz gegen Feinde hatte Herr Weber ein Kettenhemd an, welches aus 30.000 Ringen bestand. Der Schild in einer Lederhülle wog alleine 4,5 kg und war bemalt mit griechischen Figuren. Zum Angriff gehörten ein römisches Schwert, welches nur als Hieb- oder Stichwaffe benutzt wurde. Die Klinge war aus Stahl und der Griff aus Rinderknochen. Ebenso zeigte uns der Römer einen Dolch und drei Speere.
Zum Marschgepäck gehörte eine praktische Tragestange (mit der der Soldat auch freihändig laufen konnte), ein Mantelsack, Netz für Brot und Früchte, eine Flasche mit Essigwasser (Essig wirkte desinfizierend), die Essensration für drei Tage, ein Kochtopf und eine Ledertasche mit Stein und Schlageisen zum Feuer machen (bei gutem Wetter dauerte es etwa 30 Minuten, bei Regen konnte es bis zu zwei Stunden dauern), sowie einem Kamm und römisches Geld.
Leider gingen die zwei Unterrichtsstunden viel zu schnell vorbei. Wir hätten noch viele Fragen gehabt und haben über das Unterrichtsende hinaus, den Römer begutachtet und befragt. Herr Weber war von unserem Wissen begeistert und versicherte uns, dass er sehr gerne mit solch engagierten Kindern in der Schule arbeitet.
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Kinderflohmarkt
| 3. Juni 2011 | ||
| 09:00 |
Am Freitag, den 3.Juni 2011, veranstalten die Schüler unserer Schule einen Kinderfohmarkt.
Nähere Information erhalten Sie im 2.Elternbrief vom 5.5.11
Klassik für Kinder
| 17. Mai 2011 | ||
| 11:30 |
Am Dienstag, 17.5.2011 besuchen die 4.Klassen im Rahmen der Veranstaltung “Klassik für Kinder ” die Theatercollage über W.A. Mozart ” Meine kleine Nachtmusik”.
Für den Bustransfer an die GS Königsbrunn-Nord werden in den Klassen 2€ pro Schüler eingesammelt.
Sollten Änderungen des Stundenplans nötig sein, werden die betroffenen Klassen rechtzeitig informiert.
Wir danken der Stadt Königsbrunn für die Durchführung und Finanzierung der Veranstaltung.
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Klasse 3c als Klimaschützer
„Ohne ihn ginge Mutter Erde die Puste aus!“
Unter diesem Motto leisteten am Freitag den 1. April 2011 die 25 Schülerinnen und Schüler der Klasse 3c ihren ganz persönlichen Beitrag zum Klimaschutz.
Petrus hatte es mit den fleißigen Drittklässlern gut gemeint. Nach einer durchregneten Nacht sorgte die morgendliche Sonne für perfekte Pflanzbedingungen im Wald. Es galt, 250 fünfjährige Rotbuchen für einen zukünftigen stabilen Mischwald zu pflanzen. Nach einer kurzen Erklärung durch den Förster des Forstamtes Augsburg erläuterte ein Schüler der Klasse, Enno, den näheren Sinn und Hintergrund dieser Aktion.
Vor einigen Jahren hatte ein damals neunjähriger Schüler aus Starnberg namens Felix Finkbeiner die Idee, selbst etwas gegen den drohenden Klimawandel zu unternehmen. Er initiierte in vielen Ländern der Erde, z. B. Costa Rica oder in Afrika, Pflanzaktionen durch Kinderhände – allein in Deutschland stehen mittlerweile über eine Million neue Bäume, angefangen von Ahorn über Buche bis Fichte und Tanne! Felix´ Aufruf „Plant for the planet!“ ließen die Grundschüler im Augsburger Stadtwald Taten folgen.
Mit Hacke, Spaten und Handschuhen ausgerüstet, machten sich die jungen Klimaschützer gemeinsam frisch ans Werk: nach zwei Stunden hatten alle Buchen ihren Platz gefunden und jeder Schüler zehn Bäume für die Zukunft gepflanzt. Hier konnten die Kinder praxisnah im Sinne der „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) viele eigene Eindrücke und Erfahrungen sammeln. Wie sich die mit viel Freude und Sorgfalt gepflanzten kleinen Bäumchen entwickeln werden, verfolgten bereits einige Kinder der Klasse mit Spannung am darauf folgenden Wochenende bei einem Besuch „ihres“ Buchenmischwäldchens.
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1000 Kraniche für Japan

Die
Die schreckichen Ereignisse in Japan waren letzte Woche immer wieder Thema in den Klassen. Aus dem Bedürfnis zu helfen, hat sich mittlerweile eine riesige Aktion entwickelt, die japanischen Kindern in den Krisengebieten helfen soll. Laut einer japanischen Legende, wer tausend Kraniche faltet, hat einen Wusch frei, startete die Klasse 4d gemeinsam mit der Stadt Königsbrunn und der Stadt Stadtbergen das Projekt “1000 Kraniche für Japan.”
Die Legende
In Japan ist der Kranich ein Symbol des Glücks und der Langlebigkeit und wird als Origamikranich gerne zu besonderen Anlässen und Festen als Glücksbringer verschenkt. Die Legende sagt, wenn man 1000 Kraniche aus Papier faltet, hat man bei den Göttern einen Wunsch frei. Das Mädchen Sadako, das nach dem Bombenabwurf von Hiroshima an Leukämie erkrankte, hörte von dieser Legende und begann mit dem Basteln der Kraniche. Doch es ging ihr immer schlechter und sie merkte, dass sie sterben sollte. Trotzdem hörte sie nicht auf zu falten und versuchte nach außen fröhlich und zuversichtlich zu sein. Ihr zu Ehren und zum Andenken an alle Kinder, die bereits durch die Folgen der Atombombe gestorben waren, sammelten Sadakos Klassenkameraden nach ihrem Tod Geld und errichteten ihr ein Denkmal, das heute im Hiroshima Peace Park steht.
Unsere Idee
Wir wollen möglichst viele Kraniche in den Klassen basteln und gegen eine Spende von 2 Euro verkaufen. Das Geld kommt den Menschen in der Region von Kuji zugute, mit der Königsbrunn schon langjährige Beziehungen pflegt. Weitere 1000 Kraniche gingen der Stadt Stadtbergen zu, um dort ebenfalls verkauft zu werden. Die Übergabe fand am Freitag statt. Nun müssen wir uns kräftig ins Zeug legen, um weitere Kraniche herzustellen. Wer Lust hat mitzufalten, findet hier eine Bastelanleitung und ein Video .
http://www.origami-kunst.de/faltanleitungen/diagramme/kranich/
http://www.origami-kunst.de/faltanleitungen/videos/origami-kranich-faltanleitung.html
Wir sammeln in der Klasse 4d dann alle Kraniche ein, diese werden dann mit einem Stempel versehen um zu verhindern, dass jemand sich am Kranichkauf bereichert. Die Kraniche können in der Klasse 4d oder im Sekretariat erworben werden.
Wir freuen uns über Ihr / euer Engagement und hoffen darauf, dass möglichst viele Kraniche bald ein neues Zuhause finden werden.

Patrizia Bradley-Sorgenfrei half uns beim Basteln und organisierte die ganze Aktion

Die Kinder brachten sich gegenseitig bei, wie der Kranich gefaltet wird

Es werden immer mehr Kraniche!

Das Fernsehteam hat viele Schüler auch einzeln interviewt

Ja, das war schon aufregend, als die Kamera da war!

Blick durch die Fernsehkamera

.....und Action!

Mal schauen, ob alles passt!

Der Stadtberger Bürgermeister Herr Dr.Fink mit unserem "Wunschkranich"

Beim Bürgermeister in Stadtbergen

Auf ein gutes Gelingen!




















